02.04.2021
Sharing-Station bietet klimafreundliche Mobilität

Mobilitätshotspot am Altstadtring eröffnet

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der Hofbräuhaus Parkgarage unter dem Münchner Altstadtring nimmt nun auch der dazugehörige Mobilitätshotspot seinen Betrieb auf – mit vielseitigen Sharing-Angeboten und Fahrradboxen für sichere Abstellmöglichkeiten. Zugleich erleichtern die neuen Paketstationen von DHL und Amazon den Alltag vieler Menschen im Quartier.

München, April 2021 – Nach dem gelungen Start bietet die Hofbräuhaus Parkgarage am Thomas-Wimmer-Ring jetzt auch praktische Zusatzangebote. Anwohner*innen und Besucher*innen können nun die Dienstleistungen nutzen, die dem Mobilitätshotspot seinen Namen verleihen: Pünktlich zum 1. April 2021 steht das vielfältige Mobilitätskonzept zur umfassenden Nutzung bereit.

Autofrei in der Altstadt unterwegs – dank Sharing-Angebot und Fahrradboxen für Dauermieter*innen

Im sogenannten Basement erwarten die Nutzer*innen ab sofort E-Bikes und E-Scooter von Lime. So gelangen Besucher*innen, nachdem sie ihr Auto abgestellt haben, schnell, einfach und flexibel in die Altstadt.

Wer regelmäßig mit dem eigenen Fahrrad oder E-Bike unterwegs ist, hat die Möglichkeit eine der brusthohen, schwellenlosen Fahrradboxen zu nutzen, die einen sicheren und großzügigen Stellplatz mit Rundumschutz bieten. Dank ihrer eleganten grauen Metalloptik fügen sie sich dabei stimmig und unaufdringlich ins Raumkonzept ein. Selbstverständlich verfügt jede Box über einen Ladeanschluss für E-Bikes. Dieses Angebot richtet sich explizit an Anwohner*innen und Dauermieter*innen, die die Boxen bei Bavaria Parkgaragen für 30.- Euro im Monat mieten können. 

Packstationen für Anwohner*innen und Dauerparker*innen

Ergänzend zum Mobilitätskonzept haben Nutzer*innen im Basement Zugang zu einer DHL-Packstation mit 167 Fächern unterschiedlicher Größe – inklusive XL-Fächern. Ein Stockwerk tiefer erleichtert der Amazon Hub Locker “Ninja” mit 111 Fächern den Empfang und die Rücksendung der Bestellungen. Ein Service, der sich vor allem an Anwohner*innen und Dauerparker*innen richtet, die Pakete in beiden Packstationen bequem abholen können.

Ein Monat “Park-Palast” – Positive Resonanz von Nutzer*innen, Politik und Presse

Die Mobilitätsstation verwandelt die Hofbräuhaus Parkgarage endgültig in einen Mobiliätshotspot. Doch bereits vor ihrer Inbetriebnahme durfte sich “Deutschlands modernstes Parkhaus” (Exklusiv München) über durchweg positive Rückmeldungen von Nutzer*innen, Politik und Presse freuen. Das liegt auch an der verkehrs- und stadtpolitischen Relevanz des Projekts. Schließlich ist die “Hofbräuhaus Parkgarage mehr als nur ein Stellplatz für Autos” (Süddeutsche Zeitung). Die TZ München spricht gar von einem “Park-Palast” und einem “Signal für eine neue Verkehrspolitik und eine autofreie Innenstadt.”

Auch Oberbürgermeister Reiter sieht in dem innovativen Mobilitätskonzept einen wichtigen Beitrag, um „unsere Idee einer möglichst autofreien Altstadt weiter umzusetzen und den Menschen wieder mehr Raum und Aufenthaltsqualität zu geben“.

Eine Vision, die Münchens 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden teilt: “Mit der autofreien Altstadt wollen wir die Aufenthaltsqualität im Herzen Münchens in den nächsten Jahren für alle Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Wer trotzdem mit dem Auto in die Innenstadt fahren möchte, kann dies aufgrund des großen Angebots an Tiefgaragen und Parkhäusern auch weiterhin tun. Der Mobilitätshotspot am Thomas-Wimmer-Ring ergänzt dieses Park-Angebot optimal”, so Habenschaden in einem Statement zur Eröffnung. Ein Anspruch, dem die Hofbräuhaus Parkgarage mit der Eröffnung der Mobilitätsstationen noch einmal einen entscheidenden Schritt näher kommt.

Der nächste Schritt: Wiederherstellung der Oberfläche

Pünktlich zum Frühling wird nun mit der Gestaltung der Oberfläche schrittweise das Grün am Thomas-Wimmer-Ring zurückkehren. Die Neugestaltung der Fuß- und Radwege hat bereits begonnen. Mitte des Jahres werden die ersten beiden Fahrspuren endgültig fertig. Nach der im Spätsommer geplanten Vollendung der anderen beiden Spuren geht es mit der Begrünung weiter voran. 

Die Oberflächengestaltung von Jühling & Köppel Landschaftsarchitekten überzeugt mit einer zurückhaltenden Architektur, die sich einprägsam und stimmig in den städtischen Raum einfügt. Die Grünflächen an den Straßenrändern nehmen dabei die von Steidle Architekten entworfenen Ein- und Ausfahrtsbauwerke harmonisch auf. Somit entsteht eine behutsame Neugestaltung, der es gelingt, eine qualitätsvolle Oberfläche im Freiraumgefüge des Altstadtrings zu etablieren. 

Am Maxforum soll noch vor den Sommerferien ein neuer Platz mit Straßencafé, Bänken, Pflanztrögen und viel Grün entstehen. 

Fahrräder statt Busse

Freie Fahrt für Radler und freier Blick auf’s Isartor. Es war kein leichtes Unterfangen, aber durch die gute Zusammenarbeit aller Akteure ist es gelungen, sowohl den Altstadt-Radlring zu ermöglichen, als auch einen neuen Standort für die Reisebusse zu finden. Es freut uns, dass wir durch technisches Know-how eine Lösung entwickeln konnten, den Altstadt-Radlring, wie vom Stadtrat im vergangenen Jahr beschlossen, in der gewünschten Breite umzusetzen. Der neu gewonnene Platz durch die Verlegung der Busparkplätze wird zu Grünflächen umgewandelt.

 

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