23.03.2015
Hilde

Großer Andrang in der Ausstellung HILDE

Das Immobilienprojekt HILDE im Herzen der Münchner Altstadt findet viel Zuspruch bei Bürgerinnen und Bürger. Mehrere Hundert Besucher sind der Einladung der WÖHR + BAUER GmbH gefolgt und haben in der Ausstellung „Hildegardstraße – vom Parkhaus-Monolith zum Stadtplatz-Ensemble“ die neun Wettbewerbsbeiträge in Augenschein genommen.

Von 17. bis 22. März 2015 hatte WÖHR + BAUER in der Hildegarstraße 2 alle neun Varianten der teilnehmenden Architekturbüros präsentiert. In jeweils einem eigenen Zimmer wurden die Konzept der Büros so umfassend dargelegt, wie auch das Preisgericht sie im März 2014 zu sehen bekommen hatte.

Bereits auf der Ausstellungseröffnung hatten sich neben den Projektpartnern zahlreiche Besucher aus Politik, Medien und Stadtverwaltung eingefunden, um sich unter anderem am Originalmodell von Hild und K ein eigenes Bild von dem künftigen Stadthaus zu machen.

Nach der Begrüßung durch Wolfgang Roeck (Geschäftsführer der WÖHR + BAUER GmbH) in der er kurz die Zusammenhänge mit dem Tiefgaragen-Projekt TOM am Thomas-Wimmer-Ring erläuterte, stellten Christoph Mares und Wolfgang Greiner (beide Mandarin Oriental) das inhaltliche Konzept der Hotelerweiterung vor,  Mit dem Neubau werde München endlich ein Grand-Hotel im Deluxe-Segment erhalten.

An der Hildegardstraße entstehen zwei neue außergewöhnliche Stadthäuser für eine Erweiterung des Hotels Mandarin Oriental mit ca. 51 neuen Gästezimmern, einem innovativen Restaurant & Bar Konzept, einem Spa mit Fitnesscenter und Pool sowie ca. 19  „Residences at Mandarin Oriental“ Eigentumswohnungen. Auch Büros und Geschäfte finden in dem neuen Gebäude Platz.

Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk betonte in ihrer Ansprache die besondere städtebauliche Situation der Adresse Hildegardstraße. Der Schutz des Altstadtensembles sei an dieser Stelle eine besondere Herausforderung für einen Bauherren. Der Entwurf von Hild und K, sei mit seiner zurückhaltenden Architektur das Beste, was an dieser Stelle realisiert werden könne.

Im Anschluss machte Architektin Prof. Hannelore Deubzer als Vorsitzende des Preisgerichts deutlich, wie schwer sich das Gremium bei der Entscheidungsfindung getan habe. Im Preisgericht hatte der mutige Entwurf des spanischen Büros Nieto Sobejano mit klarer Mehrheit gewonnen. Deubzer bedauerte, dass man die Vertreter der Heimatpflege nicht von dem Siegerentwurf habe überzeugen können. Sie zeigte Verständnis dafür, dass sich WÖHR + BAUER für den klassischen Entwurf von Hild und K entscheiden musste.

Im Anschluss stellte Prof. Andreas Hild (Hild und K Architekten) den Zuhörern sein Konzept vor, sensibilisierte für natürliche Materialitäten der Fassade, historische Giebelbeziehungen sowie traditionelle Dachlandschaft und weckte damit die Neugier auf ein Gebäude, das seine Qualitäten insbesondere auch in der späteren Nutzung entwickeln wird.